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Anhang D1: Browsing-Hilfsmittel für das WWW (Mac)
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Frank Krüger, M.A.
Fachbereich 23, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Sprechstunde: Donnerstags 11-12 Uhr
e-mail: krueger@nfask2.fask.uni-mainz.de


Gliederung

  1. Terminalemulationen
  2. Weitere Internet-Hilfsprogramme (speziell für Netscape 3.x für Macintosh)

siehe auch:


1 Terminalemulationen

1.1 NCSA Telnet

Aktuelle Version: 2.6, März 1994

Der Programmaufruf kann auf diese Arten erfolgen:

1.1.1 Funktionsüberblick

Die wichtigsten Funktionen von Telnet befinden sich in der Menüzeile und den aufklappbaren Untermenüs, wie sie in der folgenden Abbildung dargestellt sind:

Screenshot Telnet Macintosh

Abbildung 1: Menüs und Untermenüs von NCSA Telnet

Die wichtigsten bzw. besonderen Programmoptionen im Überblick:

1.2 TN 3270

Bei TN3270 handelt es sich um eine spezielle Emulation von Terminals für IBM-Großrechner, wie sie z.B. die UB Heidelberg verwendet.
Das Prinzip und die Bedienung des lokalen Mac-Clients ist im wesentlichen identisch zu NCSA Telnet, da die Unterschiede v.a. technischer Natur auf seiten des Servers (bzw. Hosts) sind.

1.3 Hytelnet für Macintosh - Bedienung

Die in an anderer Stelle allgemein beschriebene Datenbank Hytelnet (vgl. Kapitel 1.3, Telnet, Abschnitt 2a) ist für den Macintosh nicht nur über das WWW (auch am ZDV in Mainz), sondern auch in unserem lokalen Netzwerk verfügbar (Aufruf über den Alias-Ordner Kommunikation von SFASK1 oder NFASK1.

Screenshot Hytelnet Macintosh

Unterhalb des blätterbaren Textteils befindet sich eine Navigations- und Orientierungsleiste mit folgenden Symbolen (von links nach rechts):

Start-Taste


Zurück zum Start;

Go-Taste


Verbindungsaufbau mit der Adresse der ausgewählten Seite;

Menu-Taste

(wird durch Anklicken zum Pull-Down-Menü): Auswählen einer der bisher besuchten Seite;

Config-Taste

Konfigurationsoptionen, u.a. einstellen der Datenverzeichnisse und die Hilfsprogramme Telnet/TN3270 für Macintosh; über diese Funktion können auch per mail zugegangen Ergänzungen eingespielt werden;

Back-Taste


Eine Seite zurückgehen.

2 Helper Applications

Helper Applications sind weitere Hilfsprogramme, die von Netscape bzw. anderen Browsern automatisch gestartet werden, wenn auf einer Web-Seite (oder durch direkte Eingabe in der Kommandozeile) ein zugewiesener Dateityp (MIME, siehe Kapitel 2.4.) angewählt wird.
Als weitere Helper Applications könnte z.B. Microsoft Word für den Dateityp .doc oder PSTool für den Dateityp .ps, .eps definiert werden (vgl. Anhang B2m, Netscape 3.0 für Mac)

2.1 Dekomprimierung und -codierung

2.1.1 Stuffit Expander

Aktuelle Version: 4.02., 1996

Viele größeren Dateien werden aus Kapazitätsgründen für die Speicherung und Übertragung komprimiert auf einem Web-Server abgelegt und müssen nach der kompletten Übertragung erst dekomprimiert werden. Erst danach wird der eigentliche Dateityp (Text, Postscript, Audio) erkennbar und kann das entsprechende Programm - dann allerdings nur manuell - gestartet werden.

Das Standardwerkzeug für diesen Dekomprimierungsschritt ist auf dem Macintosh das Programm StuffIt Expander. Spezielle Programmfunktionen stehen nicht zur Verfügung, da das Programm automatisch codierte und komprimierte Dateien erkennt und decodiert (aus BinHex) bzw. entkomprimiert.

Andere, funktionsähnliche Programme für den Macintosh sind:

2.2 Abspielen von Audio- und Videodateien

Achtung: Alle diese "typischen" Multimedia-Dateien haben den großen Nachteil, sehr umfangreich zu sein. Deshalb müssen in der Regel lange Wartezeiten zum Herunterladen in Kauf genommen werden - falls es aufgrund der hohen Belastung des Internets überhaupt möglich ist und nicht sog. "Time-Outs" auftreten..

Eine gewisse Ausnahme bildet das Realaudio-Konzept, dem ein spezielles Verfahren zugrundeliegt:

2.2.1 Realaudio

Aktuelle Version: 2.02 bzw. 3.0beta, Dezember 1996

M it RealAudio lassen sich Audiodateien (v.a. Aufzeichnungen gesprochener Sprache) schon während der Übertragung dekomprimieren, so daß nicht erst die komplette Übertragung abgewartet werden muß. Nach ca. 10 Sekunden Latenzzeit beginnt das Abspielen der Datei, während die folgenden Teile erst noch übetragen werden. Nachteil dieser Technik ist, daß sie in hohem Maße auf eine ständig verfügbare Bandbreite (Datenübertragungsrate) ankommt und es sonst zu Aussetzern, also unverständlichen Textteilen kommt. Allerdings lassen sich so ganze Radiosendungen übertragen, ohne die eigene Festplatte über Gebühr zu belasten.

Spezielle Programmfunktionen zur Bedienung stehen bei Realaudio nicht zur Verfügung. Nach dem (automatischen) Aufruf durch Anwählen einer entsprechenden Audiodatei (z.B. .ram) wird ein eigenes kleines (und schwimmendes) Fenster geöffnet, in dem eine Zeitschiene (abgespielte vs. gesamte Zeitdauer) und eine Start- sowie eine Stop-Taste (analog zu den Zeichen auf einem Casettenrecorder) dargestellt wird.

Andere Programme und Datenformate für den MIME-Haupttyp: Audio auf dem Mac sind: