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Auf Grund des § 80 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes in der Fassung vom 9. September 1987 (GVBl. S. 249, geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 8. Juni 1990 (GVBl. S. 115), BS 223-41, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs 23 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz am 22. Oktober 1984 und 18. November 1985 mit der Änderung vom 13. Mai 1991 die nachfolgende Studienordnung beschlossen. Diese Studienordnung hat der Kultusminister mit Schreiben vom 2. Dezember 1985 - Az.: 953 Tgb. Nr. 731/85 - genehmigt und am 12. Dezember 1985 - (StAnz. Nr. 4 vom 04. Februar 1986 S.104) - genehmigt. Sie wird hiermit bekanntgemacht.
Diese Studienordnung regelt auf der Grundlage der Prüfungsordnungen für Diplom- Übersetzer und Diplom-Dolmetscher sowie Akademisch geprüfter Übersetzer vom 20. Mai 1977, zuletzt geändert am 19. Februar 1993, Ziel, Inhalt und Aufbau des Studiums für die Studiengänge Diplom-Übersetzer, Diplom-Dolmetscher und Akademisch geprüfter Übersetzer der Johannes Gutenberg-Universität.
Das am Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft vertretene Fächerangebot in den Studiengängen für Diplom-Übersetzer (DÜ), Diplom-Dolmetscher (DD) und Akademisch geprüfter Übersetzer (GÜ) gliedert sich wie folgt:
| 1. | Institut für Allgemeine Sprach- und Kulturwissenschaften | |||||
Das Lehrangebot am Institut für Allgemeine Sprach- und Kulturwissenschaften
(allgemeine Sprachwissenschaft, angewandte Sprachwissenschaft, allgemeine
Sprach- und Kultursoziologie) ist integrierter Bestandteil des Ausbildungsganges
und nach freier Wahl mit den an anderen Instituten vertretenen Fächern
kombinierbar. |
||||||
1. Fach |
2. Fach |
|||||
| DÜ | DD | GÜ | DÜ | DD | ||
| 2. | Germanistisches Institut | |||||
| Germanistik, bes. Deutsch als Fremdsprache [1] | x |
x |
x | |||
| Niederländisch | x |
x |
||||
| 3. | Institut für Anglistik und Amerikanistik | |||||
| Anglistik und Amerikanistik (britisches bzw. amerikanisches Englisch) |
x | x | x | x | x | |
| 4. | Institut für Romanische Sprachen und Kulturen | |||||
| Romanistik mit den Sprachen | ||||||
| Französisch | x | x | x | x | x | |
| Italienisch | x | x | x | x | x | |
| Portugiesisch | x | x | x | |||
| 5. | Institut für Slavische Sprachen und Kulturen | |||||
| Slavistik mit den Sprachen | ||||||
| Russisch | x | x | x | x | x | |
| Polnisch | x | x | x | |||
| 6. | Institut für Arabische Sprachen und Kulturen | |||||
| Arabisch | x | x | x | |||
| 7. | Abteilung für Chinesische Sprache und Kultur | |||||
| Chinesisch | x | x | x | |||
| 8. | Abteilung für Neugriechische Sprache und Kultur | |||||
| Neugriechisch | x | x | x | |||
| 9. | Ergänzungsfächer | |||||
| Medizin, Rechtswissenschaft, Technik, Wirtschaftswissenschaft | ||||||
| 10. | Zusatzsprachen | |||||
Als Zusatzsprachen in der Diplomprüfung sind alle Fremdsprachen wählbar, die als erstes oder zweites Fach angeboten werden, für Akademisch geprüfte Übersetzer nur solche, die als erstes Fach angeboten werden. |
||||||
Das ordnungsgemäße Studium bis zur Meldung der Abschlußprüfung beträgt 8 Semester für Diplom-Übersetzer und Diplom-Dolmetscher, 6 Semester für Akademisch geprüfte Übersetzer (vgl. § 8). Ein weiterführendes Studium bietet die Möglichkeit zur Promotion.
Studienanfänger sollen das Studium im Wintersemester aufnehmen. Grundkurse für Anfänger beginnen grundsätzlich im Wintersemester.
Neben den allgemeinen Voraussetzungen für die Einschreibung erfordert das Studium in den Fächern Englisch, Französisch und Polnisch Vorkenntnisse, wie sie einer Schulsprache entsprechen.[2]
Ziel der Studiengänge ist es, in folgenden fachlichen Bereichen Kenntnisse,
Fähigkeiten und Methoden im ersten und zweiten Fach zu vermitteln:
Kulturwissenschaftliche Auslandsstudien
Übersetzen und Dolmetschen erfordern in hohem Maße die Verzahnung
der Sprachbeherrschung mit Kenntnissen über Kultur und Gesellschaft
im Bereich von Grund- und Fremdsprache. Dieses Wissen vermitteln die
kulturwissenschaftlichen Auslandsstudien, und zwar vornehmlich im Hinblick
auf die neueren Epochen der jeweiligen Sprachen, Kulturen und Gesellschaften,
in folgenden Bereichen:
Ergänzungsfach
Exemplarische Einführung in die Grundlagen eines Fachgebiets der
fachsprachlichen Ausbildung, wodurch die methodischen Voraussetzungen für
eine selbständige Einarbeitung in die Terminologien und Textkonventionen
anderer Fachgebiete geschaffen werden.
Das Ergänzungsfach ist durch die Fachübersetzungen mit der sprachlichen
Ausbildungskomponente verbunden. Je nach gewähltem Ergänzungsfach
bestimmt sich die Art des Fachtextes im Erstfach.
Das Studium umfaßt im wesentlichen folgende Inhalte:
Diplom-Übersetzer (im ersten und zweiten Fach):
Spracherwerb, gemein- und fachsprachliches Übersetzen,
Verhandlungsdolmetschen, Sprach- und Übersetzungswissenschaft,
kulturwissenschaftliche Auslandsstudien, ferner allgemeine Sprach- und
Kulturwissenschaften und Ergänzungsfach (Medizin oder Rechtswissenschaft
oder Technik oder Wirtschaftswissenschaft).
Diplom-Dolmetscher (im ersten und zweiten Fach):
Spracherwerb, Übersetzen von gemeinsprachlichen Texten und von
Konferenztexten, Konsekutiv- und Simultandolmetschen,
Konferenzdolmetscher-Praktika (universitätsintern), Sprach- und
Übersetzungswissenschaft, kulturwissenschaftliche Auslandsstudien, ferner
allgemeine Sprach- und Kulturwissenschaften und Ergänzungsfach (Medizin
oder Rechtswissenschaft oder Technik oder Wirtschaftswissenschaft).
Akademisch geprüfter Übersetzer (im ersten Fach):
Spracherwerb, gemein- und fachsprachliches Übersetzen,
Verhandlungsdolmetschen, Sprach- und Übersetzungswissenschaft,
kulturwissenschaftliche Auslandsstudien, ferner allgemeine Sprach- und
Kulturwissenschaften und Ergänzungsfach (Medizin oder Rechtswissenschaft
oder Technik oder Wirtschaftswissenschaft). Die Ausbildung in einer zweiten
Sprache erfolgt bis zur Vorprüfung.
Das Studium gliedert sich in folgende Studienabschnitte:
Das Hauptstudium kann erst nach erfolgreichem Abschluß der Vorprüfung
aufgenommen werden.
Für das Hauptstudium wählt der Student nach Maßgabe der
Prüfungsordnung eine der folgenden Studienrichtungen:
Diplom-Übersetzer, Diplom-Dolmetscher, Akademisch geprüfter
Übersetzer.
Für den Studiengang ist von einer Gesamtwochenstundenzahl (SWS) von
etwa
| 80 SWS | im Grundstudium |
| 80 SWS | im Hauptstudium für Diplom-Übersetzer und für Diplom-Dolmetscher |
| 40 SWS | im Hauptstudium für Akademisch geprüfte Übersetzer |
auszugehen.
Hiervon entfallen
im Grundstudium 64 SWS für DÜ und GÜ, 72 SWS für DD,
im Hauptstudium 66 SWS für DÜ, 31 SWS für GÜ, 70 SWS
für DD
auf Pflichtlehrveranstaltungen,
im Grundstudium 14 SWS für DÜ und GÜ, 14 SWS für DD
im Hauptstudium 12 SWS für DÜ, 6 SWS für GÜ, 12 SWS für
DD
auf Wahlpflichtlehrveranstaltungen,
im Grundstudium ca. 2 SWS für DÜ und GÜ,
im Hauptstudium ca. 7 SWS für DÜ, 3 SWS für GÜ, 2 SWS
für DD
auf Wahllehrveranstaltungen.
Wahllehrveranstaltungen stehen den Studierenden nach Maßgabe der Kapazitätsauslastung in den einzelnen Instituten nur im Rahmen der Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen zusätzlich zur Verfügung.
Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen, über die ein Leistungsnachweis
als Voraussetzung für die Zulassung zu einer Prüfung zu erbringen
ist, sind in der Prüfungsordnung festgelegt. Voraussetzung für
die Aufnahme in die Hauptseminare in kulturwissenschaftlichen Auslandsstudien
und Sprachwissenschaft ist in der Regel das Bestehen der Vorprüfung.
Voraussetzung für die Zulassung zum Dolmetscher-Seminar ist der Nachweis
der erfolgreichen Teilnahme an entsprechenden Einführungsveranstaltungen
ins Dolmetschen. Haupt- und Oberseminare dienen vornehmlich der Vorbereitung
zur Abfassung der Diplomarbeit.
I. Spezielle Sprach- und Kulturwissenschaften (erstes und zweites Fach)
1. Das Grundstudium besteht aus folgenden Lehrveranstaltungen (der Schein über die grundsprachliche Kompetenz wird durch eine Klausurarbeit erworben):
| Semester | Lehrveranstaltung | SWS | Leistungsnachweis | |
| 1. | Grund- oder Aufbaukurse | |||
| a) erstes Fach | 6 | Pf | ||
| b) zweites Fach | 6 | Pf | ||
| 1.-4. | Sprachwissenschaftliche Grundlagen und Übersetzungswissenschaft (V, PS, Ü) | 8 | Schein (für PS) | Pf |
| Kulturwissenschaftliche Auslandsstudien (V, PS, Ü) | ||||
| a) erstes Fach | 8 | Schein (für PS) | Pf | |
| b) zweites Fach | 3 | Schein (für PS) | Pf | |
| Phonetik [3] | ||||
| a) erstes Fach | 2 | Schein | Pf | |
| b) zweites Fach | 2 | Schein | Pf | |
| 2.-5. | Einführung ins Dolmetschen | 8 | Pf | |
| Gesamtstundenzahl: | ||||
| Sprach- und Übersetzungswissenschaft | 8 | |||
(Davon sind 4 SWS am Institut für Allgemeine Sprach- und Kulturwissenschaft zu belegen die entsprechenden Lehrveranstaltungen sind unter Nummer II.1 aufgeführt ; Proseminare wahlweise aus dem Bereich Sprach- und Übersetzungswissenschaft des ersten oder zweiten Faches oder der allgemeinen Sprach- und Kulturwissenschaften.) |
||||
| Kulturwissenschaftliche Auslandsstudien | ||||
| a) erstes Fach | 8 | |||
| b) zweites Fach | 3 | |||
| Erweiterung der fremdsprachlichen Kompetenz und Übersetzungsübungen | ||||
| a) erstes Fach | 30 | |||
| b) zweites Fach | 23 | |||
| Einführung ins Dolmetschen | 8 | |||
2. Das Hauptstudium besteht aus folgenden Lehrveranstaltungen:
A) Diplom-Übersetzer
(Textversion der
Tabelle)
| Semester | Lehrveranstaltung | SWS | Leistungsnachweis | |
| 5. | Übersetzerseminar (erstes Fach) | 2 | Schein | Pf |
| 5.-8. | Sprach- und Übersetzungswissenschaft (HS) | 2 | Schein [4] | WPf |
| Sprach- und Übersetzungswissenschaft (V) | 4 | WPf | ||
| Kulturwissenschaftliche Auslandsstudien (V, PS, HS) | ||||
| a) erstes Fach | 6 | Schein (für HS) | Pf | |
| 2 | Schein [4] (für HS) | WPf | ||
| b) zweites Fach | 2 | Schein (für PS oder HS) | Pf | |
| 2 | Schein [4] (für HS) | WPf | ||
| Erweiterung der fremdsprachlichen Kompetenz und gemeinsprachliche Übersetzungsübungen | ||||
| a) erstes Fach | 20 | Pf | ||
| b) zweites Fach | 10 | Pf | ||
| Fachsprachliche Übersetzungsübungen und Terminologie | ||||
| a) erstes Fach | 16 | Pf | ||
| b) zweites Fach | 8 | Pf | ||
| Verhandlungsdolmetschen (erstes Fach; Ü) | 2 | Schein | Pf | |
| 6.-8. | Oberseminar für Kandidaten der Prüfung für Diplom-Übersetzer (erstes Fach) | 2 | W | |
| Gesamtstundenzahl: | ||||
| Sprach- und Übersetzungswissenschaft | 8 | |||
| (Alle oder ein Teil der Stunden mit Ausnahme des Übersetzerseminars können aus dem Lehrangebot des Instituts für Allgemeine Sprach- und Kulturwissenschaften gewählt werden die entsprechenden Lehrveranstaltungen sind unter Nummer II.2 aufgeführt.) | ||||
| Kulturwissenschaftliche Auslandsstudien | ||||
| a) erstes Fach | 6 | |||
| b) zweites Fach | 2 | |||
| Erweiterung der fremdsprachlichen Kompetenz, Übersetzungsübungen, Textverarbeitung und Terminologie | ||||
| a) erstes Fach | 36 | |||
| b) zweites Fach | 18 | |||
B) Diplom-Dolmetscher
(Textversion der
Tabelle)
Semester |
Lehrveranstaltung |
SWS |
Leistungsnachweis |
|
| 6. | Dolmetscherseminar (erstes Fach) | 2 | Schein | Pf |
| 5.-8. | Sprach- und Übersetzungswissenschaft (HS) | 2 | Schein [4] | WPf |
| Sprach- und Übersetzungswissenschaft (V) | 4 | WPf | ||
| Kulturwissenschaftliche Auslandsstudien (V, PS, HS) | ||||
| a) erstes Fach | 6 | Schein (für HS) | Pf | |
| 2 | Schein [4] (für HS) | WPf | ||
| b) zweites Fach | 2 | Schein (für PS oder HS) | Pf | |
| Schein [4] (für HS) | WPf | |||
| Dolmetschübungen und Übersetzen von Konferenztexten | ||||
| a) erstes Fach | 40 | Pf | ||
| b) zweites Fach | 20 | Pf | ||
| 6.-8. | Oberseminar für Kandidaten der Prüfung für Diplom-Dolmetscher (erstes Fach) | 2 | W | |
| Gesamtstundenzahl: | ||||
| Sprach- und Übersetzungswissenschaft | 8 | |||
| (Alle oder ein Teil der Stunden mit Ausnahme des Dolmetschseminars können aus dem Lehrangebot des Instituts für Allgemeine Sprach- und Kulturwissenschaften gewählt werden die entsprechenden Lehrveranstaltungen sind unter Nummer II.2 aufgeführt.) | ||||
| Kulturwissenschaftliche Auslandsstudien | ||||
| a) erstes Fach | 6 | |||
| b) zweites Fach | 2 | |||
| Dolmetsch- und Übersetzungsübungen | ||||
| a) erstes Fach | 42 | |||
| b) zweites Fach | 20 | |||
C) Akademisch geprüfter Übersetzer
(Textversion der
Tabelle)
| Semester | Lehrveranstaltung | SWS | Leistungsnachweis | |
| 5. | Seminar für Fachübersetzer (mit Hausarbeit) | 2 | Schein | Pf |
| 5.-6. | Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen aus der Fremdsprache in die Grundsprache (mit Klausuren) | 4 | Pf | |
| Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen aus der Grundsprache in die Fremdsprache (mit Klausuren) | 4 | Pf | ||
| Fachsprachliche Übersetzungsübungen aus der Fremdsprache in die Grundsprache (mit Klausuren) | 8 | Pf | ||
| Fachsprachliche Übersetzungsübungen aus der Grundsprache in die Fremdsprache (mit Klausuren) | 8 | Pf | ||
| Wirtschaftskorrespondenz und Außenhandelsdokumente (Ü) | 3 | Schein | Pf | |
| Verhandlungsdolmetschen (Ü) | 2 | Schein | Pf | |
| Gesamtstundenzahl: | 31 | |||
II. Allgemeine Sprach- und Kulturwissenschaften
a) Allgemeine Sprachwissenschaft
b) Angewandte Sprachwissenschaft
c) Allgemeine Sprach- und Kultursoziologie
| 1. Grundstudium (DÜ, DD, GÜ) (Textversion der Tabelle) | ||||
| Semester | Lehrveranstaltung | SWS | Leistungsnachweis | |
| 1.-4. | Vorlesung, Proseminar | |||
| a) oder b) | 2 | Schein | WPf | |
| c) | 2 | Schein | WPf | |
| Gesamtstundenzahl: |
4 | |||
| 2. Hauptstudium (DÜ, DD) | ||||
| 5.-8. | Hauptseminar aus a)-c) | 2 | Schein [4] | WPf |
| Vorlesung oder Haupt- oder Oberseminar | 4 | WPf | ||
| Gesamtstundenzahl | 6 | |||
III. Ergänzungsfach (DÜ, DD, GÜ)
| Semester | Lehrveranstaltung | SWS | Leistungsnachweis | |
| 3.-4. | Vorlesung, Übung | 6 | WPf | |
| 5.-6. | Vorlesung, Seminar | 6 | Schein (für Seminar) | WPf |
| Gesamtstundenzahl | 12 |
Studien und Praktika im Ausland werden dringend empfohlen, ebenfalls
berufspraktische Tätigkeiten im In- und Ausland.
Diese Studienordnung tritt am Tage nach der Veröffentlichung im Staatsanzeiger für Rheinland-Pfalz in Kraft. Gleichzeitig tritt der Studienplan für die Studiengänge für Diplom-Übersetzer, Diplom-Dolmetscher und Akademisch geprüfte Übersetzer am Fachbereich Angewandte Sprachwissenschaft der Johannes Gutenberg- Universität Mainz in Germersheim vom 20. Juni 1977 (Amtsblatt S. 450 und 739) außer Kraft.
Germersheim, den 12. Dezember 1985
Der Dekan des Fachbereichs
Angewandte Sprachwissenschaft der
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
in Germersheim
Prof. Dr. Karl-Heinz Stoll
Die Änderung der Studienordnung tritt am Tage nach der Veröffentlichung im Staatsanzeiger für Rheinland-Pfalz in Kraft.
Mainz, den 19. Februar 1993
Die Dekanin des Fachbereichs
Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft der
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Universitätsprofessorin
Dr. Renate von Bardeleben
Anlage zur Studienordnung
I. Anmerkungen:
[1] Ausländer haben das Fach Deutsch als Fremdsprache als erstes Fach zu belegen. In Ausnahmefällen kann der Prüfungsausschuß auch ein anderes Fach als erstes Fach zulassen.
Die Ausbildung im Fach Deutsch als Fremdsprache erfolgt für die nachstehend aufgeführten Mutter- bzw. Trägersprachen (Grundsprachen): Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, und Spanisch. Die Zulassung weiterer Mutter- beziehungsweise Trägersprachen ist abhängig von der Zustimmung und der Kapazität der betreffenden Institute. Die deutsche Sprache ist die Grundsprache im zweiten Fach und im Ergänzungsfach.
Die dolmetschtheoretischen und -praktischen Lehrveranstaltungen im Rahmen der Ausbildung zum Diplom-Dolmetscher in der Fachrichtung Deutsch als Fremdsprache werden nicht vom germanistischen Institut selbst, sondern von den anderen Instituten des Fachbereichs angeboten, sofern dort die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind.
[2] Studierende des Faches Deutsch als Fremdsprache müssen vor Beginn des Studiums die Prüfung zum Nachweis deutscher Sprachkenntnisse für ausländische Studienbewerber gemäß Ordnung der Johannes Gutenberg- Universität Mainz vom 1. Juni 1985 bestanden haben.
[3] Für Studierende mit Erstfach- bzw. Zweitfachsprache Russisch im Rahmen des Grundkurses.
[4] Hauptseminar (vgl. Prüfungsordnung § 17 Abs. 1 Nr. 4).
II. Abkürzungen
DD = Diplom-Dolmetscher
DÜ = Diplom-Übersetzer
GÜ = Akademisch geprüfter Übersetzer
HS = Hauptseminar
Pf = Pflichtlehrveranstaltung
PS = Proseminar
SWS = Semesterwochenstunde
Ü = Übung
V = Vorlesung
W = Wahllehrveranstaltung
WPf = Wahlpflichtlehrveranstaltung
Schein = benotete schriftliche Leistung in Seminaren und in Übungen
mit Klausuren
Veröffentlicht im Staatsanzeiger für Rheinland-Pfalz, Nr. 4 vom
3.2.1986, Seite 104-108.
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