Projekt Ritschel

Am Anfang des Semesters hatten wir alle noch keine genaue Vorstellung davon, was uns in dem Kurs "Special Topics in Computer-Related Translation - Introduction to Webpage-Translation" bei Don Kiraly erwarten würde. Ich dachte zuerst, es ginge um Strategien für die Übersetzung von Webpages, aber es stellte sich schon bald heraus, dass es doch wesentlich interessanter und vor allem sehr praxisnah zugehen sollte. Schon bald erfuhren wir, dass wir richtige Aufträge aus der Wirtschaft übernehmen und bearbeiten sollten. Insgesamt waren es drei Übersetzungsaufträge. Nach und nach übernahmen wir als Kurs die Verantwortung für die einzelnen Projekte. Den ersten Auftrag (Oberkircher Winzer) mussten wir nur noch abschließen, da ein Großteil der Übersetzung bereits von einer anderen Gruppe im vorherigen Semester angefertigt worden war. Schon für das zweite Projekt waren wir weitgehend alleine zuständig, d.h. wir übersetzten die Webpages und gaben die Übersetzung im HTML-Format in den Editor (Ritschel Translations) ein. Der dritte Auftrag bearbeiteten wir dann in vollständiger Eigenverantwortung (Drausy Systeme).

Alle drei Projekte waren eigentlich Aufträge für Don Kiraly, der sie jedoch an uns weitergab. Beim zweiten Auftrag handelte es sich um die Übersetzung der Webpages des Übersetzers Martin Ritschel ins Englische (Martin Ritschel hat selbst am FASK studiert. Er bietet auf seinen Seiten seine Dienste als Übersetzer an und stellt sich und sein kleines Team vor). Don Kiraly leitete mit Unterstützung von Andrea Dannhäuser das Projekt. Er las unsere Übersetzungen Korrektur und half uns auch bei der Organisation des Projektes. Somit hatten wir noch nicht die ganze Verantwortung allein zu tragen.

Herr Ritschel war mit der Übersetzung seiner Homepage an Dr. Kiraly herangetreten, der daraufhin vorschlug, dass wir diesen Auftrag übernehmen könnten . Herr Ritschel war sofort von dieser Idee begeistert. Wir teilten die Webpages auf, so dass jede Gruppe für einen bestimmten Teil der Übersetzung verantwortlich war. Wir bekamen die Texte kurz nach der Auftragserteilung, denn der Auftrag war relativ kurzfristig. Nach einer Einarbeitungsphase bemerkten wir, dass der Termin der Fertigstellung immer näher rückte und mussten gegen Ende zügig arbeiten, da uns auch immer wieder kleinere Formfehler auffielen, die noch vor Abgabe verbessert werden mussten. Auch wenn wir kein Honorar erhielten, so war es doch ein echter Auftrag, der ernster zu nehmen war als die "normalen" Übersetzungsübungen. Unsere Übersetzung sollte schließlich später im Internet veröffentlicht werden.

Da Herr Ritschel wusste, dass Studenten seine Homepage übersetzten, hatten wir die Möglichkeit, ihm zu schreiben, um Unklarheiten zu klären. Er gab uns für besonders tückische Stellen auch Übersetzungsempfehlungen.

Wie bereits erwähnt, erhielten wir für den Auftrag kein Honorar. Doch auch wenn wir, wie bei den anderen beiden Projekten, bezahlt worden wären, hätten wir das Honorar für karitative Zwecke gespendet. Wichtig war uns schließlich nicht das Geld, sondern die Möglichkeit, einmal die Luft der Arbeitswelt zu schnuppern.


Hauptseite