Reihe:

PraxisTreff - Informationen, Ideen, Impulse

Dialog zwischen translatorischer Ausbildung und Berufspraxis

 

 

 

 

Die Veranstaltungsreihe PraxisTreff ist eine Plattform für den Dialog zwischen Gästen aus der translatorischen Berufspraxis einerseits und Studierenden anderseits. Dabei werden die Gäste aus der translatorischen Praxis dazu aufgefordert, den Berufsalltag und seine Anforderungen zu schildern und ihr Feedback zu universitärer Ausbildung von ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen zu formulieren. Studierende haben dabei die Chance, Informationen, Ideen und Impulse für ihre Berufsplanung zu erhalten.

 


SoSe 2017

Treffen mit einem Literaturübersetzer

Am Mittwoch, den 31.05.2017 war im Rahmen der Reihe „PraxisTreff“ Herr Thomas Weiler zu Besuch. Herr Weiler, der als freier Übersetzer aus dem Russischen, Polnischen und Belarussischen in den Bereichen Prosa, Kinderliteratur, Essayistik und Publizistik arbeitet, erzählte über seine Arbeit als Literaturübersetzer, u.a. auch als Kinderbuchübersetzer. Dabei ging er sehr informativ und detailliert auch auf die wirtschaftliche Seite des Literaturübersetzens ein und beschrieb die Zusammenarbeit mit Verlagen (Arbeitsabläufe, Vertragsgestaltung usw.). Die vielen anschließenden Fragen zeigten, wie interessant die verschiedenen angesprochenen Aspekte sind.

Für die Informationen und das Gespräch danken wir sehr herzlich!


WiSe 2016/17

Freiberufliche Übersetzerin mit Leib und Seele

Am Mittwoch, den 14.12.2016 fand Rahmen des Praxistreffs ein Treffen mit Frau Leokadia L. Müller statt. Frau Müller, die in Germersheim ihr Diplomübersetzer-Studium in den Sprachen Polnisch und Englisch absolviert hat, ist für beide Sprachen beeidigt und blickt auf eine jahrelange Erfahrung als freiberufliche Übersetzerin in den Bereichen Recht und Wirtschaft zurück. In Ihrem Vortrag schilderte sie eindrucksvoll ihre ersten Schritte in die Freiberuflichkeit und berichtete über ihren Übersetzeralltag, in dem sie - neben den sprachlichen, fachlichen und  übersetzerischen Kenntnissen - auch die Wichtigkeit von Kenntnissen in Translation Tools und Buchhaltung betonte. In der anschließenden Diskussion wurden viele Fragen über die Vor- und Nachteile der Freiberuflichkeit und der Zusammenarbeit mit Übersetzungsagenturen und Privatkunden sehr lebhaft diskutiert.

Für die Zeit und die Informationen bedanken wir uns bei Frau Müller sehr herzlich!


SoSe 2016

Ein (Arbeits)Tag im Leben eines freiberuflichen Konferenzdolmetschers

Am Mittwoch, den 25.05.2016 fand der diessemestrige Praxistreff statt. Unser Gast war der Germersheimer Absolvent, Herr Paweł Kozłowski, Master of Arts in Conference Interpreting, der seit vielen Jahren freiberuflich als Konferenzdolmetscher mit Polnisch und Englisch als Arbeitssprachen tätig ist. Herr Kozłowski schilderte in eindrucksvoller Weise am Beispiel eines typischen Arbeitstages eines freiberuflichen Konferenzdolmetschers wie der Alltag in seinem Beruf aussieht. Dabei wurde deutlich, dass hierzu nicht nur Dolmetscheinsätze mit der dazugehörigen Vor- und Nachbereitung gehören, sondern auch Networking, Kundenakquise und die verschiedensten Aufgaben, die eine Selbständigkeit mit sich bringen. Wir alle haben gebannt zugehört und für die anschließenden Fragen wurde uns fast die Zeit zu kurz.

Für diese spannenden und interessanten Einblicke danken wir Herrn Kozłowski vielmals!

 
 

Fotos: R. Makarska

 


WiSe 2015/16

Arbeit als freiberufliche Übersetzerin und Dolmetscherin

Am 13.01.2016 trafen wir während des PraxisTreffs Frau Dipl.-Übers. Agnieszka Siemasz-Kałuża. Frau Siemasz-Kałuża hat in Warschau angewandte Linguistik studiert und danach ihren zweiten Abschluss in Germersheim gemacht. Sie ist staatlich geprüfte Dolmetscherin für Polnisch und arbeitet auch als Gerichtsdolmetscherin. Im Rahmen des Gesprächs wurde deutlich, dass die Entscheidung für die Arbeit als freiberufliche/r Übersetzer/in bzw. Dolmetscher/in eine bewusste sein sollte und Aspekte wie Sprach- und Fachkenntnisse, Kundenakquise, hohes Maß an Selbstorganisation und nicht zuletzt auch die Begeisterung für den freiberuflichen Beruf einschließt.

Alle Anwesende danken Frau Siemasz-Kałuża sehr für den regen Austausch!

 

 Fotos: R. Makarska


SoSe 2015

Arbeit als Übersetzerin und Dolmetscherin im Sprachendienst der Deutschen Bahn

Am 08.07.2015 besuchte uns im Rahmen des PraxisTreffs Paulina Dżoń, die seit 2012 als Übersetzerin und Dolmetscherin mit den Sprachen Russisch und Polnisch im Sprachendienst der Deutschen Bahn in Berlin tätig ist. Frau Dżoń berichtete ausführlich von den vielfältigen Herausforderungen in einem großen und international agierenden Konzern. Ihr Arbeitsalltag umfasst ein breites Aufgabenspektrum von unterschiedlichen Übersetzungsaufträgen, z.B. im Rahmen von Terminologie und Corporate Language des Unternehmens über zahlreiche auswärtige Einsätze als Dolmetscherin bei internationalen Konferenzen bis zur Betreuung vieler Projekte über einen längeren Zeitraum. Entscheidend seien dabei eine effiziente Vorbereitung, Flexibilität und ein gutes Zeitmanagement, aber auch die Fähigkeit, mit Begeisterung an einer Sache zu arbeiten. Frau Dżoń warb dafür, möglichst frühzeitig verschiedene praktische Erfahrungen zu sammeln und Weiterbildungsangebote zu nutzen.

Diskutiert wurde außerdem über die Unterschiede zwischen einer Tätigkeit als Freiberufliche/r Übersetzer/in und der Arbeit für ein großes Unternehmen.

Der Arbeitsbereich bedankt sich sehr herzlich bei Frau Dżoń
für ihren Besuch und das interessante Gespräch! 

 

 

Fotos: Renata Makarska


 

WiSe 2014/15

Arbeit im Projektmanagement einer großen Sprach- und Übersetzungsagentur

Am 13.01.2015 besuchte uns Herr Mathias Kraut, Absolvent unseres B.A.-Studiengangs, und berichtete über die Arbeit im Projektmanagement einer weltweit agierenden Übersetzungsagentur (KERN AG). Neben der Beschreibung der Arbeitsabläufe (Abwicklung eines Übersetzungsauftrags, Kontakt mit den Übersetzern und dem Auftraggeber) und des Arbeitsalltags nannte Herr Kraut auch die Kern-Kompetenzen, die ein/e Bewerber/in bzw. ein/e Projektmanager/in mitbringen muss: strukturierte Arbeitsweise bei Termindruck, Beherrschung der gängigen Translation Tools und Terminologiedatenbanken sowie „Softskills“ wie Pünktlichkeit, Höflichkeit, sprachliche und persönliche Gewandtheit im Umgang Kunden. Er legte den Studierenden nahe, diese Kompetenzen und Fähigkeiten bereits im Studium zu erwerben bzw. zu trainieren.

Bei der anschließenden Diskussionsrunde stellten die insgesamt knapp 30 Anwesenden ihre Fragen, die sich auf Aspekte wie Bewerbung, Praktika sowie die Frage nach dem optimalen Abschluss und der „besten“ Sprachenkombination bezogen.

Für dieses Treffen und den regen Austausch bedanken wir uns herzlich
bei Mathias Kraut und der KERN Sprachendienste AG!

 

 

 

 

 

Fotos: Andreas Meger

SoSe 2014

 

„Das Übersetzen von Literatur ist eine Gabe, die kann man nicht verpassen…“

Gespräch mit der Karl-Dedecius-Preisträgerin und Stasiuk-Übersetzerin Renate Schmidgall zur Arbeit als freiberufliche/r Literaturübersetzer/in

Am 3. Juli 2014 fand im Rahmen des 2. PraxisTreffs ein Gespräch mit der Karl-Dedecius-Preisträgerin und Stasiuk-Übersetzerin Renate Schmidgall. Das Gespräch, an dem über 20 Anwesende teilnahmen und das von Renata Makarska moderiert wurde, drehte sich um polnische Literatur, Stasiuk, Renate Schmidgall und ihre Arbeit als freiberufliche Literaturübersetzerin. (mehr)

Der Arbeitsbereich bedankt sich sehr herzlich bei Renate Schmidgall
für ihr Kommen und das Gespräch!  


WiSe 2013/14

Am 12.11.2013 berichtete Bianka Haase, Dolmetscherin der Europäischen Kommission, über Berufsmöglichkeiten und ‑chancen für DolmetscherInnen in den europäischen Institutionen

Beim ersten Treffen der neuen Veranstaltungsreihe berichtete am 12.11.2013 Frau Bianka Haase, beamtete Dolmetscherin der Europäischen Kommission (DG SCIC, Brüssel), über Berufsmöglichkeiten und -chancen in den europäischen Institutionen für AbsolventInnen der Dolmetsch-Studiengänge. Dabei beschrieb sie neben den Anforderungen für die Bewerbung (Anzahl der erforderlichen C-Sprachen, Bewerbungsfristen, Ablauf der Eignungsprüfungen) auch sehr interessant und eindrucksvoll den Berufsalltag der EU-DolmetscherInnen. Schwerpunkt bildete dabei die Situation des Polnischen als Arbeitssprache der EU und die damit verbundenen Aussichten für potentielle BewerberInnen.

Der Arbeitsbereich Polnisch bedankt sich sehr herzlich bei Frau Haase für die vielen Informationen und die Zeit, die sie sich für die Veranstaltung genommen hat!

 

Fotos: Andreas Meger

Weitere Informationen zur Bewerbung bei der EU unter:
http://europa.eu/epso/index_de.htm