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AKTUELLES

 

21.06.2017 – Vorträge mit Dr. Witold Skowroński (Universität Posen)

 

Am Mittwoch, den 21.06.2017 finden am Arbeitsbereich Polnisch zwei Vorträge von Dr. Witold Skowroński statt:

 

09.40 Uhr, Raum 352

Profesjonalne wystąpienia publiczne czyli jak zostać dobrym mówcą

In dem Vortrag werden Aspekte wie Stimmführung, Atemtechnik sowie Mimik und Gestik für professionelle Dolmetscher thematisiert und praktisch demonstriert.

Vortrag in polnischer Sprache

 

14.40 Uhr, Raum 366

Pass or fail. Why candidates fail conference interpreting exams?

Dieser Vortrag behandelt den Erfolg oder Misserfolg bei Eignungsprüfungen, „mock exams“, Abschlussprüfungen im Studium des Konferenzdolmetschens sowie bei Akkreditierungstests und Auswahlverfahren für eine Tätigkeit in den europäischen Institutionen.

Vortrag in englischer Sprache

 

Dr. Witold Skowroński ist einer der angesehensten und bekanntesten polnischen Konferenzdolmetscher, Mitglied der AIIC und Leiter der renommierten School of Translation, Interpreting and Languages der Adam Mickiewicz-Universität Posen (Polen)

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Gespräch und Lesung mit Ziemowit Szczerek und seinem Übersetzer Thomas Weiler am Mittwoch, den 31.05.2017, 18.00 Uhr im Theaterkeller

 

Im Rahmen des Projektes "Mordor kommt und frisst uns auf", das vom Zentrum für Interkulturelle Studien der JGU Mainz finanziell unterstützt wird, findet am Mittwoch, den 31.05.2017, um 18.00 Uhr im Theaterkeller ein Gespräch und eine Lesung mit Ziemowit Szczerek und seinem Übersetzer Thomas Weiler statt.

ZIEMOWIT SZCZEREK (geb. 1978) streitbarer polnischer Intellektueller und Journalist. Er ist fasziniert vom Osten Europas, Gonzo Gonzo-Journalismus sowie von »geopolitischen, geschichtlichen und kulturellen Kuriositäten«, wie er selbst sagt.


THOMAS WEILER (geb. 1978) hat sein Übersetzerstudium in Leipzig, Berlin und St. Petersburg absolviert. Seit 2007 ist er freier Übersetzer aus dem Russischen, Polnischen und Belarussischen in den Bereichen Prosa, Kinderliteratur, Essayistik und Publizistik.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Eine Besprechung des Buches "Mordor kommt und frisst uns auf" in der Süddeutschen Zeitung.

 

Gespräch und Lesung mit Olga Tokarczuk am Dienstag, den 25.04.2017, 18.00 Uhr im Theaterkeller

 

Olga Tokarczuk (geb. 1962) ist die bekannteste polnische Schriftstellerin der Gegenwart. Auf Deutsch erschienen bisher acht von ihren Büchern, als letztes Unrast (2009) in der Übersetzung von Esther Kinsky und Der Gesang der Fledermäuse (2011) in der Übersetzung von Doreen Daume. Ihr neuester Roman Księgi Jakubowe (Jakobsbücher, 2014), ein Werk von rund 900 Seiten, zeigt ein Panorama des kulturellen und religiösen Lebens in Europa des 18. Jahrhunderts – fokussiert auf die Biografie des jüdischen Anführers Jakob Frank. Frank war ein Befürworter der Emanzipation der Juden im Polnisch-Litauischen Reich und generell Verfechter der Gleichberechtigung der Religionen.

Über ihr Schreiben hinaus ist Olga Tokarczuk eine engagierte Intellektuelle, die in polnischen Debatten Stellung bezieht. Sie setzt sich für Offenheit ein, stellt das stereotype Bild der Kultur und des Patriotismus, das auf ethnischer Homogenität und katholischem Glauben beruht, in Frage.

Księgi Jakubowe (Ausschnitte werden in deutscher Übersetzung vorgestellt) und das Leben und Werk von Jakob Frank dienen als Grundlage für das Gespräch über den Kontakt zwischen Kulturen und Religionen im heutigen Europa. Moderation: Renata Makarska.

„Über niemanden wird in Polens Literaturwelt derzeit so viel gesprochen wie über Olga Tokarczuk.“
Deutschlandradio Kultur

 

Olga Tokarczuk über „Księgi Jakubowe“ im Gespräch mit Bernhard Hartmann:

„Księgi Jakubowe“ handelt davon, wie die modernen Gesellschaften in Europa entstanden, in diesem Fall in Mitteleuropa, in Polen. Und ein zentrales Moment im Entstehungsprozess dieser Gesellschaften war immer die Auseinandersetzung, das Verhandeln mit jemand Fremdem, der von außen hinzukommt und anders ist. Das führt natürlich unweigerlich auch zu Spannungen, die daher rühren, dass wir einerseits das Fremde fürchten, es andererseits aber auch eine gewisse Faszination ausübt. (…)

Das Buch behandelt eine Thematik, die heute in Polen sehr aktuell und umstritten ist. Aber als ich es schrieb, war ich politisch völlig unbefangen, ich bin herumgereist, habe in Bibliotheken recherchiert, Quellen studiert, mit Historikern gesprochen. Und als das Buch dann vor gut zwei Jahren in Polen erschien, kam es in ganz andere Zeit.

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SoSe 2017 - Veranstaltung Grundlagen der Berufspraxis

Im Sommersemester 2017 wird am Arbeitsbereich Polnisch die Veranstaltung „Grundlagen der Berufspraxis“ (dienstags, 11.20-12.50 Uhr, Dr. A. Meger) angeboten. Ziel der Übung, die sich an B.A.- und M.A.-Studierende richtet, ist es, grundlegende Aspekte der freiberuflichen Praxis wie Beeidigung, Versicherungen, Angebotserstellung, Rechnungsstellung u.Ä. zu vermitteln Die Veranstaltung kann im Rahmen des Moduls „Translatorische Kompetenzerweiterung“, als unbenotete Zusatzleistung oder einfach als Hörer absolviert werden. Die Anmeldung zu der Veranstaltung erfolgt über Jogustine.

 

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