Arbeitsbereich Interkulturelle Germanistik


Manfred Peter Hein

 

Nix und Neck

 

Ausstellung seiner Lebensräume

Manfred Peter Hein am Ostseestrand in Jurmala bei Riga / Lettland, Juni 2006

Der in einem Vorort von Helsinki wohnende Schriftsteller und Übersetzer Manfred Peter Hein ist dem Germersheimer Arbeitsbereich Germanistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz auf vielfältige Weise verbunden. Seit Mitte der 90er Jahre kommt er immer wieder zu Besuchen, zu Lesungen und Vorträgen an die Ausbildungsstätte für Übersetzer und Dolmetscher. Besonders die vielen ausländischen Studierenden des Fachbereichs Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft haben sein Werk für sich entdeckt, in Seminar- und Diplomarbeiten, in wissenschaftlichen Aufsätzen und Dissertationen, in Übersetzerworkshops, bei persönlichen Begegnungen in Deutschland, in Lettland und Litauen, in Finnland und in Island, auf der legendären „Freitags-Dolmetschkonferenz“ im Mai 2001, für die er eigens den poetologischen Vortrag Übersetzen geschrieben hat. Freundschaftliche Verbindung hält Hein zu mehreren Germersheimer Nachwuchs-wissenschaftlern wie Larissa Bogacheva aus Russland, Giampiero Budetta und Paola Lonardi aus Italien, Beata Paskevica aus Lettland, Ahmed Faruk aus Ägypten, Gauti Kristmannsson aus Island, Mustafa Al-Slaiman aus Jordanien, Przemysław Chojnowski und Rafał Żytyniec aus Polen.

Im Kontext der Germersheim-Kontakte Manfred Peter Heins sind auch diese Internet-Seiten entwickelt worden. Sie sind zum Teil als virtuelle Ausstellung gedacht, als eine (im Laufe der Jahre auszubauende) Abfolge von Räumen, in denen Freunde und Bekannte des Autors auf sein Werk aufmerksam machen wollen: seine Lebensstationen in Deutschland und in Finnland, seine Reisen und Lektüren, seine Arbeit als Lyriker, Prosaautor und Essayist, als Übersetzer, Nachdichter und Vermittler der Literaturen Nordosteuropas, als Dichter für Kinder, als Künstler, dessen Werk auch im intensiven Dialog mit anderen Kunstwerken entstanden ist.

Besonders dankbar sind wir Manfred Peter Hein, dass er uns für diese elektronische Publikation unveröffentlichte Texte und anderes Bildmaterial gegeben hat, wodurch auch der bildende Künstler Hein erstmals einem größeren Kreis vorgestellt werden kann.

Über Zuspruch, Kritik und Anregungen zur weiteren Ausgestaltung unserer Hein-Ausstellung würden wir uns freuen.

Germersheim, im Sommer 2007

Lotta Ehramaa und Andreas F. Kelletat