Arbeitsbereich Chinesische Sprache und Kultur / Sinologie

Chinaforum Germersheim
 

Bericht zur Vortragsreihe Faszination Seidenstraße – 3000 Jahre Globalisierung    Drucken

 

Vortragsreihe des Arbeitsbereichs Chinesische Sprache und Kultur

Wintersemester 2009/10, jeweils um 18:30 im Hörsaal 328/348 (Neubau, EG)


1. Übersicht: Termine, Referenten und Themen

2. Ziele und Ergebnisse der Vortragsreihe

3. Zu den Inhalten im Einzelnen

4. Zusammenfassung und Beurteilung

 

1. Übersicht: Termine, Referenten und Themen


Wie geplant wurden folgende Vorträge mit jeweils ca. 25-60 Hörern gehalten:

China und die Seidenstraße
Prof. Dr. Thomas Höllmann (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Mi., 4. November 2009

China und der Westen – Fernbeziehungen im eurasischen Kulturraum
Prof. Dr. Alexander Koch (Historisches Museum der Pfalz, Speyer)
Di., 24. November 2009

Iran und China: Die beiden Pole der Seidenstraße bis zum 17. Jahrhundert
PD Dr. Ralph Kauz (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien)
Do., 10. Dezember 2009

Von der Krim bis zum Gelben Fluss: Die Sogder als Kulturträger an den Seidenstraßen
Prof. Dr. Markus Mode (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Do., 14. Januar 2010

Ende der Welt oder Drehscheibe der Kulturen? Neues zur Archäologie in Xinjiang, VR China
Jeanette Werning M.A. (Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim)
Do., 28. Januar 2010

Weinstraße vor der Seidenstraße? – Weinkulturen zwischen Georgien und China
Prof. Dr. Peter Kupfer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Germersheim)
Di., 9. Februar 2010

 

2. Ziele und Ergebnisse der Vortragsreihe

Das Projekt zielte darauf ab, aus verschiedenen disziplinären Perspektiven vor allem neuere Erkenntnisse über die Geschichte der so genannten Seidenstraße(n) zu präsentieren und ein Gesamtbild zur einzigartigen Rolle dieses transkontinentalen Netzwerks für den geistigen und materiellen Austausch zwischen einer beispiellosen Vielfalt von Völkern und Kulturen, Religionen und Weltanschauungen, Sprachen und Schriften über weite geografische und zeitliche Dimensionen zu entwerfen. Im Zuge der gegenwärtigen Wiederbelebung der Seidenstraße als für Eurasien politisch, wirtschaftlich wie kulturell bedeutsame Fernverbindung wurde auch auf aktuelle Entwicklungen und Tendenzen Bezug genommen. Bei den Referenten handelt es sich um ausgewiesene Experten der Sinologie, Iranistik, Archäologie, Geschichts- und Kulturwissenschaft mit durch einschlägige Publikationen belegter Spezialisierung auf Aspekte der Seidenstraße und des euroasiatischen Kulturaustausches.

 

3. Zu den Inhalten im Einzelnen

Als erster Gastreferent sprach Prof. Dr. Thomas Höllmann zum Thema China und die Seidenstraße. Prof. Höllmann vertritt den Lehrstuhl für Sinologie, einschließlich chinesischer Kunst und Archäologie, sowie Völkerkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist ausgewiesen durch seine archäologischen, kulturanthropologischen und ethnologischen Forschungen in Ost- und Zentralasien sowie insbesondere durch seine Bücher "Die Seidenstraße" (2007) und "Das alte China: Eine Kulturgeschichte" (2008). In einführender Weise und mittels zahlreicher Illustrationen ging Prof. Höllmann auf die über zweitausendjährigen vielfältigen politisch-wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen China und Zentralasien bis Europa ein, wobei er immer wieder auch die – allgemein weniger bekannte – chinesische Perspektive hervorhob.

 

Der zweite Referent, Prof. Dr. Alexander Koch, sprach zum Thema China und der Westen – Fernbeziehungen im eurasischen Kulturraum. Er ist Direktor und Geschäftsführer der Stiftung Historisches Museum der Pfalz in Speyer und studierte in Mainz und Kiel Vor- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie sowie Mittlere und Neuere Geschichte. Nach der Promotion war er von 1993 bis 1999 am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz tätig, anschließend Chef der archäologischen Abteilung, später Leiter des Bereichs Sammlungen / Wissenschaft und Mitglied der Geschäftsleitung am Schweizerischen Landesmuseum in Zürich. Schwerpunkte seiner Forschungen bilden Fragenkreise zur Herausbildung und zur Selbstdarstellung von Eliten in frühmittelalterlichen Gesellschaften, zu Wechselbeziehungen zwischen sesshaften und nomadischen Gruppen sowie kulturellen Fernbeziehungen im europäisch-asiatischen Kulturraum. Darüber hinaus beschäftigt er sich seit Jahren mit imperialen Grabanlagen in China sowie Kleidung und Bewaffnung im Frühmittelalter. Koch ist u. a. Professor für das Fach Vor- und Frühgeschichte an der Universität Marburg, Stellvertretender Vorsitzender des Museumsverbands Rheinland-Pfalz, Herausgeber und Autor zahlreicher Publikationen und Beiträge zur Archäologie und Kulturgeschichte sowie Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Kommissionen, Kuratorien und Gremien.

 

In seinem Vortrag verdeutlichte Prof. Koch die aus heutiger Perspektive nicht hoch genug einzuschätzende Bedeutung des innerasiatisch-transkontinentalen Verkehrswegenetzes, das meist unter dem Begriff Seidenstraße zusammengefasst wird, für die kulturgeschichtliche Entwicklung Europas und Asiens insbesondere im ersten Jahrtausend n. Chr. Die interdisziplinäre Erforschung dieser Großregion durch Archäologen, Sprachwissenschaftler, Historiker und Kunsthistoriker sowie Vertreter vieler weiterer wissenschaftlicher Disziplinen gleicht seiner Ansicht nach einer nie enden wollenden Spurensuche. Archäologische Neufunde, die vermehrt in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten in vielen Staaten Mittel- und Ostasiens, insbesondere aber auf dem Gebiet der Volksrepublik China zutage gekommen sind, liefern wertvolle Anhaltspunkte für die weitere internationale Erforschung dieses unvergleichlichen Verkehrswegenetzes, sind wichtige Puzzleteile im Bemühen um ein tieferes Verständnis der damaligen Zusammenhänge und zugleich eindrückliche und aussagekräftige Zeugnisse weit zurückreichender Fernbeziehungen.

 

Der dritte Referent PD Dr. Ralph Kauz hat 1994 im Fach Iranistik promoviert und 2002 in Sinologie habilitiert. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind Chinas Beziehungen mit der islamischen Welt. Weitere Arbeitsgebiete sind die Geschichte Chinas seit der Yuan-Dynastie, die Interaktionen zwischen China, Zentralasien und Iran, v. a. im Mittelalter und in der frühen Neuzeit sowie die politische und ökonomische Geschichte des Indischen Ozeans. Seit 1993 nimmt er Lehraufträge und Professurvertretungen an verschiedenen Universitäten wahr und ist seit 2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Asienwissenschaften und Sozialanthropologie (Institut für Iranistik) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.

 

Sein Vortrag Iran und China: Die beiden Pole der Seidenstraße bis zum 17. Jahrhundert setzte bei den historisch erstmals dokumentierten direkten Kontakten Chinas mit dem iranischen Reich an, die auf der Gesandtschaftsreise des chinesischen Generals Zhang Qian zu den Yuezhi in Zentralasien im 2. Jh. v. Chr. aufgenommen wurden. In der Folgezeit etablierten sich enge Kontakte zwischen diesen beiden Polen der Seidenstraße, die während der folgenden drei Perioden chinesischer Geschichte außerordentlich florierten: Han-Dynastie (206 v. Chr.-220 n. Chr.), Tang-Dynastie (618-907), Yuan- und Ming-Dynastie (1279-1368, 1368-1644). Dabei wurde hervorgehoben, dass Iran zwar durch die arabisch-islamische Eroberung im 7. Jh. als politische Einheit über mehrere Jahrhunderte nicht mehr existierte, die iranische Kultur und Sprache(n) aber weiterhin die Seidenstraße dominierten und bis in die chinesische Alltagskultur hineinwirkten. Im Einzelnen wurde die Geschichte der landgestützten Beziehungen zwischen Iran und China in den späteren Perioden dieses Zeitraumes dargestellt, wobei besonderer Wert auf den kulturellen und materiellen Austausch gelegt wurde.

 

Da das Volk und die Kultur der Sogder in den vorangehenden Vorträgen immer wieder thematisch berührt wurden, erwies sich der Vortrag Von der Krim bis zum Gelben Fluss: Die Sogder als Kulturträger an den Seidenstraßen von Prof. Dr. Markus Mode als wichtiges und willkommenes Puzzleteil seitens eines der weltweit seltenen Experten auf diesem Gebiet. Er ist Außerplanmäßiger Professor am Seminar für Orientalische Archäologie und Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale). Im Zusammenhang mit und nach seiner Promotion 1984 und Habilitation 1991 führte er mehrfache Forschungsaufenthalte in Tadschikistan und Usbekistan durch und beteiligte sich an den Ausgrabungen in Pendschikent (1987-1990), eines der wichtigsten Zentren der sogischen Kultur. In Lehre und Forschung vertritt Prof. Mode die Archäologie Mittelasiens und der eurasischen Steppenvölker mit Schwerpunkt in der Geschichte der sogdischen Kunst.

 

In seinem Vortrag arbeitete er die maßgebliche Rolle der zentralasiatischen Sogder als Betreiber des Kulturaustauschs über die als Seidenstraßen bekannten transasiatischen Handelswege im ersten nachchristlichen Jahrtausend heraus, als der Austausch von Ideen und Kulturgütern aller Art zwischen Ost und West einen Höhepunkt erreichte. Auch die großen Religionen und ihre Texte nahmen ihren Weg über diese Routen. In seinen Ausführungen behandelte der Referent zunächst die Fragen, wer die Sogder waren und wie es zu ihrer regional über ganz Asien – von Europa bis Ostchina – verstreuten Präsenz kam. Dann wurde den wichtigsten kulturgeschichtlichen Spuren der Sogder in Form ihrer Kunst nachgegangen. Sie entstand und entwickelte sich im Heimatland Sogdien auf dem Gebiet der heutigen Staaten Usbekistan und Tadschikistan, wo sich wichtige Routen der Seidenstraßen kreuzten und zahlreiche Städte blühten, die ihren Wohlstand zu einem guten Teil dem Fernhandel verdankten. Neben toreutischen Arbeiten und kostbar dekorierten Textilien ist insbesondere die Malerei eine herausragende Domäne sogdischen Kunstschaffens gewesen. Wandgemälde von teils enormen Flächenmaßen schmückten städtische Heiligtümer ebenso wie Paläste und Wohnhäuser. Ikonische Bildwerke in Tempeln und Privatwohnungen belegen die innige Beziehung der Sogder zu einer vielgestaltigen Götterwelt, während andere figuren- und handlungsreiche Malereizyklen Geschichten von großen Helden ebenso wie Märchen und Fabeln wiedergeben. Fürsten feierten sich auf prächtigen Staatsgemälden und die wohlhabenden Städter stellten sich gern selbst bei üppigen Festgelagen dar.

 

Im Vortrag von Prof. Mode wurde deutlich, dass es der bisherigen Forschung zwar gelang, eine Vielzahl aufschlussreicher Erkenntnisse zu Inhalten und zum Formenspektrum sogdischer Kunst zu gewinnen, dass aber noch längst nicht alle Fragen geklärt werden konnten. Besonders schwierig ist zum Beispiel das Problem der Entstehung der sogdischen Kunst in den ersten Jahrhunderten n. Chr. Auch die Frage nach der Verbreitung sogdischer Kunstwerke über die Seidenstraßen hinweg erfährt immer wieder neue Antworten, wie die überraschende Entdeckung von Kunstzentren sogdischer Exilanten im China des 6.-7. Jh. gezeigt hat. Narrative Kraft und motivischer Reichtum lassen die Kunst der Sogder als bedeutsamen Aspekt orientalischen Kunstschaffens mit hellenistisch-baktrischen, iranischen, indisch-buddhistischen und chinesischen Einflüssen erscheinen. Die großen Zeugnisse davon konnten durch über siebzig Jahre andauernde archäologische Untersuchungen als Teil des Weltkulturerbes wieder gewonnen werden.

 

Der vorletzte Beitrag stammte von der Sinologin und Ethnologin Jeanette Werning, M.A. Sie ist Leiterin der Forschungsstelle Archäologie und Kultur Ostasiens der Curt-Engelhorn-Stiftung an den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim und arbeitet u. a. an einem Projekt zur Erstellung eines chinesisch-deutschen Fachwörterbuches der Archäologie. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Archäologie Chinas, einschließlich über 20-jähriger Übersetzungs- und Dolmetschtätigkeit in diesem Fachgebiet.

 

Ihr Thema Ende der Welt oder Drehscheibe der Kulturen? – Neues zur Archäologie in Xinjiang, VR China vermittelte gut illustrierte Einblicke in die aktuellsten Entdeckungen der Archäologie im westchinesischen Xinjiang, die sich bislang fast ausschließlich auf die Zeit ab dem 2. Jh. v. Chr. und die klassische Seidenstraße konzentriert hatte. Durch die dortige Trockenheit in ihrer Haltbarkeit begünstigte Neufunde erhellen neuerdings bisher unbekannte Kulturen und Verbindungen einer spektakulären Vor- und Frühgeschichte. So wurden aus der frühen Bronzezeit, ab ca. 1800 v. Chr., Lokalkulturen bisweilen skurrilen Charakters entdeckt, etwa die bootsförmigen Särge mit wohlerhaltenen Mumien und Holzfiguren im Gräberhügel von Xiaohe. Zur selben Zeit zeigen andere Fundorte bereits Bezüge ins Kernland Chinas ebenso wie ins heutige Kasachstan. Zwischen dem 8. und 2. Jh. v. Chr. standen weite Teile Xinjiangs deutlich im Rahmen der ost-skythischen / sakischen Zivilisation, wie sie auch aus Südsibirien und benachbarten Regionen bekannt ist. Zutage kamen u. a. farbenfrohe Wolltextilien, Reiterausrüstungen und im Tierstil verzierte Alltagsgerätschaften. Vom 2. bis 4. Jh. n. Chr. wurde Xinjiang zur Drehscheibe vielfältiger Kulturen. Die Fernverbindungen zwischen China und Zentralasien blühten auf, und die "Seidenstraße" in ihrer historisch überlieferten Form entstand. Eine vermutlich hunnische Goldmaske führt vor Augen, dass im 4./5. Jh. n. Chr. weiträumige Verbindungen quer über den eurasischen Kontinent reichten. Diese archäologischen Grabungsergebnisse bezeugen nicht nur den Wandel und Austausch der Kulturen, sondern liefern auch Indizien für Veränderungen von Umwelt und Wirtschaft, deren Folgen bis heute fortdauern.

 

Der abschließende Vortrag Weinstraße vor der Seidenstraße? – Weinkulturen zwischen Georgien und China wurde vom Leiter des Arbeitsbereiches Chinesische Sprache und Kultur des FTSK, Organisator der Vortragsreihe und Verfasser des vorliegenden Berichts, Prof. Dr. Peter Kupfer, gehalten, der sich seit einigen Jahren mit der Geschichte und Gegenwart der Weinkultur Chinas befasst, in diesem Zusammenhang 2007 in Germersheim das internationale und interdisziplinäre Symposium "Cultural Studies of Wine in China and Germany" organisierte und sich 2008 selbst auf eine mehrmonatige Forschungsreise entlang der Seidenstraße begab.

 

Aus interdisziplinärer und ergänzender Perspektive machte der Vortrag neuere Entdeckungen aus dem Neolithikum – insbesondere in Georgien und Zentralchina – zum Ausgangspunkt, die darauf hinweisen, dass der früheste Einsatz von Weintrauben zur Herstellung alkoholischer Getränke und die danach einsetzende Nutzung und Kultivierung der Fermentation etwa ab dem 7. Jahrtausend v. Chr. in mehreren Regionen des eurasischen Kontinents etwa zur gleichen Zeit stattfand. Von Georgien, Nordiran, über Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kasachstan, Kirgisistan, Westchina bis Zentralchina zieht sich ein breites Band Jahrtausende alter Wein- und Fermentationskulturen. Interessanten Spuren aus unterschiedlichen Epochen lassen sich entlang dieser später als Seidenstraße apostrophierten Route finden, die nicht nur die engen Zusammenhänge zwischen dem Aufblühen von Wein- und Hochkulturen aufzeigen, sondern auch verblüffende diesbezügliche Analogien zwischen den verschiedenen Zivilisationen und religiösen Strömungen über weite geographische Distanzen. Hieraus ergibt sich die Frage, ob die lokalen Weinkulturen tatsächlich indigen und unabhängig voneinander entstanden oder ob sie sich nicht bereits seit prähistorischer Zeit durch Kontakte und Know-how-Austausch gegenseitig befruchteten – ähnlich wie es im Zuge der gegenwärtigen Wiederbelebung der Weinkultur vielerorts entlang der Seidenstraße festzustellen ist.

Da zu diesem letzten Vortrag auch etliche Vertreter der regionalen Weinkulturwelt (Gesellschaft für die Geschichte des Weins, Geilweiler Hof, Weinbruderschaft etc.) anwesend waren, kam es zu einer abschließenden sehr anregenden Diskussion, welche die Vortragsreihe unter diesem Fokus in gewisser Weise abrundete, aber doch verdeutlichte, wie viele Fragen zur Thematik "Seidenstraße" sich mit jedem neuen Aspekt auftun.


4. Zusammenfassung und Beurteilung

Die sechsteilige Vortragsreihe war ausnahmslos ein offenkundiger Erfolg. Neben den relativ regelmäßig teilnehmenden Interessenten aus unserer Universität und aus der Region gab es auch von Seiten einiger anwesender Experten im Hinblick auf alle Einzelvorträge das Feedback, dass interessante neueste, bislang kaum zugängliche bzw. völlig unbekannte Aspekte und Informationen präsentiert wurden, die in ihren Zusammenhängen eine veränderte Perspektive des Phänomens Seidenstraße aus interdisziplinärer Sicht erlauben. Daraus ergibt sich ein deutlicher Bedarf und Ansporn, in dieser fächerübergreifenden Form auf dem erschlossenen Themengebiet weiterzuarbeiten.

 

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