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Anhang D1: Browsing-Hilfsmittel für das WWW (WIN)
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Frank Krüger, M.A.
Fachbereich 23, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Sprechstunde: Donnerstags 11-12 Uhr
e-mail: krueger@nfask2.fask.uni-mainz.de


Gliederung

  1. Terminalemulationen
  1. Hilfsprogramme für das Internet (speziell für Netscape 3.x für Windows)

siehe auch:


1 Terminalemulationen

Die Programme können auf folgende Arten aufgerufen werden:

1.1 Windows Telnet

Aktuelle Version:?

1.1.1 Funktionsüberblick


Die wichtigsten Funktionen von Telnet befinden sich in der Menüzeile und den aufklappbaren Untermenüs, wie sie in der folgenden Abbildung dargestellt sind:

Screenshot Windows Telnet

Abbildung 1: Menüs und Untermenüs von Windows Telnet

Die wichtigsten bzw. besonderen Programmoptionen im Überblick (Die unterstrichenen Buchstaben entsprechenden den Tasten, mit denen die Funktionen nach dem Drücken von Alt über die Tastatur aktiviert werden können):

Screenshot Windows Telnet

Abbildung 2: Empfohlene Terminaleinstellungen für Windows Telnet

Die Terminaloptionen selbst beziehen sich auf die Darstellung (Blinkender und/oder Block-Cursor) und Ein- bzw. Ausgabefunktionen. Das lokale Echo ist nur in wenigen Fällen einzuschalten, wenn der Server nicht von sich aus die Tastatureingaben wiedergibt (sog. Remote Echo). VT100-Pfeile bezieht sich auf die Übernahme der Funktionalität der Pfeiltasten des VT100-Terminals, eine der am weitesten verbreiteten Emulationsmodi.

Die Optionen der Menüs Bearbeiten - Kopieren, Einfügen, Alles auswählen - und Hilfe entsprechen den gewohnten Windows-Konventionen und werden daher nicht extra erläutert.

Zur näheren Information steht eine umfangreiche Online-Anleitung über die Hilfe-Funktion, und über das WWW unter http://www.fask.uni-mainz.de/inet/inet-doku/telnet/wintel-help.html (in englisch) zur Verfügung!

1.2 QVTNet/Terminal


QVTNET ist ein Programmpaket, das aus mehreren Anwendungen besteht, von denen die Telnet-Emulation nur eine Komponente - nämlich QVT/Term - ist. Eine Erläuterung der anderen Programmteile - Druck (LPR), verteilte Informationssysteme (Gopher, News), Mail, Dateiübertragung (FTP) etc. - wird zu gegebener Zeit nachgeholt.

QVT/Terminal

Abbildung 3: Bildschirmansicht von QVT/Terminal-Komponente

Die wichtigsten Programmoptionen sind auch direkt über die Werkzeugleiste ("Toolbar") erreichbar und werden hier kurz - entsprechend der Symbol(gruppen) von links nach rechts - vorgestellt:

QVT Toolbar

ohne direkte Menü-Entsprechung: Direktes drucken ein/aus Ohne Symbolentsprechung, aber dennoch von Bedeutung sind die Optionen des Menüs Transfer. Damit können nicht nur Dateien in beide Richtungen übertragen werden, sondern auch spezielle Steuerzeichen an den Telnet-Server gesendet werden.

Zur näheren Information steht eine umfangreiche Online-Anleitung über die Hilfe-Funktion - auch im WWW unter http://www.fask.uni-mainz.de/inet/inet-doku/telnet/qvtnet-help.html (nur in englisch) zur Verfügung!

2 Internet-Hilfsprogramme

Helper Applications sind weitere Hilfsprogramme, die von Netscape bzw. anderen Browsern automatisch gestartet werden, wenn auf einer Web-Seite (oder durch direkte Eingabe in der Kommandozeile) ein zugewiesener Dateityp ( MIME, siehe Kapitel 2.4.) angewählt wird.
Als weitere Helper Applications könnte z.B. Microsoft Word für den Dateityp .doc oder PSTool für den Dateityp .ps, .eps definiert werden (vgl. Anhang B2w, Netscape 3.0 für Windows)

2.1 Dekomprimierung: WinZip

Aktuelle Version: 1.0,

Viele größeren Dateien werden aus Kapazitätsgründen für die Speicherung und Übertragung komprimiert auf einem Web-Server abgelegt und müssen nach der kompletten Übertragung erst dekomprimiert werden. Erst danach wird der eigentliche Dateityp (Text, Postscript, Audio) erkennbar und kann das entsprechende Programm (dann allerdings nur manuell) gestartet werden.

Das Standardwerkzeug für diesen Dekomprimierungsschritt unter Windows ist WinZIP.

2.2 Real Audio

Aktuelle Version: 3.0, 1996

Spezielle Programmfunktionen zur Bedienung stehen bei Realaudio nicht zur Verfügung. Trotzdem soll hier eine generelle Beschreibung der Funktionsweise gegeben werden.

M it RealAudio lassen sich Audiodateien (v.a. Aufzeichnungen gesprochener Sprache) schon während der Übertragung dekomprimieren, so daß nicht erst die komplette Übertragung abgewartet werden muß. Nach ca. 10 Sekunden Latenzzeit beginnt das Abspielen der Datei, während die folgenden Teile erst noch übetragen werden. Nachteil dieser Technik ist, daß sie in hohem Maße auf eine ständig verfügbare Bandbreite (Datenübertragungsrate) ankommt und es sonst zu Aussetzern, also unverständlichen Textteilen kommt. Allerdings lassen sich so ganze Radiosendungen übertragen, ohne die eigene Festplatte über Gebühr zu belasten.

2.3 Adobe Acrobat Reader für Windows (ARW)

Aktuelle Version: 3.0, Dezember 1996

Das PDF - Portable Document Format - ist von Adobe, den Erfindern von Postscript, als dessen Nachfolge bzw. Ergänzung für die elektronische Darstellung von Texten bzw. aufwendiger Layoutarbeiten geschaffen worden. PDF-Dateien lassen sich mit Hilfe der Adobe Acrobat Produktfamilie direkt aus PageMaker-Layoutdateien oder aus jeder beliebigen Postscript-Datei erstellen und für eine elektronische Präsentation nachbearbeiten.

Ergänzungen für die elektronische Nutzung sind z.B. Suchfunktionen für den gesamten (sog. Voll-)Text, Erzeugung von Symbolen für jede Seite (sog. Thumbnails) und die Möglichkeit zur Ergänzung der PDF-Dateien durch Lesezeichen und Annotationen, die zwar extra, aber mit Verweisen auf die jeweilige Position in der Datei gespeichert werden können.

Der Bildschirm von Adobe Acrobat Reader 3.0 für Windows (im folgenden kurz Arw) ist entsprechend den üblichen Windows-Koventionen in vier Bereiche aufgeteilt:

  1. Die Menüzeile, über die alle Funktionen mit Pull-Down-Menüs abgerufen werden können;
  2. Die Funktionszeile, mit deren Symbolen die wichtigsten Funktionen direkt aufgerufen werden können;
  3. Der Text- bzw. Darstellungsbereich, wobei in einem linken Fensterteil zusätzlich Navigationsinformation zu dem Aufbau des Dokumentes eingeblendet werden kann;
  4. Die Statuszeile mit wichtiger Orientierungsinformation.

Screenshot Acrobat Reader Win

Abbildung 3: Bildschirmansicht von Acrobat Reader für Windows

Eine weitere Besonderheit bzw. Funktion für graphische Benutzeroberflächen (also nicht mit unter DOS) ist die Integration von Adobe Acrobat Reader als Plug-In in einen Web-Browsser (z.B. Netscape Navigator oder Microsoft Internet Explorer). So lassen sich die PDF-Dateien in der gewohnten Programmumgebung des Browsers darstellen. Die besonderen Funktionen zur Bedienung der PDF-Datei (Größenanzeige, Blättern) sind über die entsprechende Symbolleiste des Acrobat Readers erreichbar (zu den Unterschieden vgl. die folgende Beschreibung).

Zusätzlich zu den Standardfunktionen, die über die im folgenden näher erläuterten Symbole abrufbar sind, ist besonders auf die Artikel- bzw. Notizfunktion hinzuweisen.

Da eine ausführliche Dokumentation auch elektronisch - als PDF-Datei - verfügbar ist, sollen im weiteren lediglich die Symbole der Werkzeug- und Statusleiste erläutert werden.

2.3.1 Statusleiste



 Statusleiste und Beschreibung

2.3.2 Werkzeugleiste

Die folgende Aufstellung erläutert die Bedeutung der Symbole in der Werkzeugleiste in der Reihenfolge, wie die Symbole in der Leiste von links nach rechts angeordnet sind. Zusätzlich werden die Menüs angegeben, in denen die einzelnen Funktionen ebenfalls zu finden sind und die Tastaturkürzel, d.h. die gleichzeitig mit Strg (=Steuerung, ganz links unten auf der Tastatur) zu drückenden Buchstaben. Die (deutschen) Menübefehle selbst sind in der Erläuterung fett hervorgehoben.

Inhaltsanzeige (MenüView)

 Symbol
Strg+6
Nur die Seitendarstellung wird angezeigt
 Symbol
+7
Zusätzliche Anzeige der Gliederungsstruktur (sog. Lesezeichen)
 Symbol
+8
Zusätzliche Anzeige der Seiten als Miniaturen (sog. Thumbnails)
Werkzeuge (MenüTools)
 Symbol

Verschieben des dargestellten Seitenausschnitts
 Symbol

Vergößern bzw. Verkleinern der Darstellung
 Symbol

+Alt+4


+Alt+5

Text auswählen und damit zum Markieren sowie Kopieren über die Zwischenablage (als RTF) vorbereitet);
entsprechend mit Graphiken, beide Fkt. nicht beim Browser Plug-In
(Achtung: Die Verwendung dieser Funktion ist abhängig von den für das Dokument vergegebenen Zugriffsrechten (vgl. Datei/Dokumentinformation)
 Symbol
+F
+G
Volltextsuche (nicht beim Browser Plug-In),
Nächstes Vorkommen suchen.
Blätterfunktionen (im MenüView)
 Symbol
+1/+4
Springt zur ersten bzw. letzten Seite des Dokumentes
 Symbol
+2/+3
Zeigt die vorherige bzw. nächste Seite in Reihenfolge der Seitenzahlen
 Symbol
-/+
Zeigt die vorherige (zurück) bzw. nächste (vor) Seite in der aktuellen Betrachtungsreihenfolge
Weitere Größenauswahl (im Menü View)
 Symbol
Strg+H
zeigt die Seite in Originialgröße
 Symbol
+J bzw. +K
zeigt die ganze Seite in der größtmöglichen bzw. breitestmöglichen Darstellung
(ohne Symbol)
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Letzte Bearbeitung: 26. Januar 1997

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